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Infrastruktur, Mobilität

agilis: Schneller durch die Korridor-Sanierung

agilis-Fahrgäste sind jetzt schneller mit den Bussen des Schienen-Ersatzverkehrs (SEV) zwischen Nürnberg und Regenburg unterwegs – die Fahrzeit einer Direktlinie konnte spürbar verkürzt werden.

22. April 2026

SEV-Busse stehen unter Bäumen auf einer Straße.
Im SEV zwischen Nürnberg und Regensburg kommen Überlandbusse des Typs CROSSWAY LE von IVECO BUS zum Einsatz.
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Seit dem Start der Korridorsanierung und der damit verbundenen Totalsperre der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg hat sich der SEV als sehr zuverlässig erwiesen. Nun konnte die Fahrzeit der direkt verkehrenden Linie RE 50 um 15 Minuten auf eineinhalb Stunden verringert werden. 

SEV-Busse sind fast durchweg schneller unterwegs

Die Anpassung des Fahrplans ergab sich aus den Erfahrungen der ersten zwei Monate Schienenersatzverkehr. Die Busse der Linie RE 50 konnten die Direktverbindung über die Autobahn fast durchweg schneller bewältigen als die zunächst veranschlagte Fahrzeit. Daher haben die Verantwortlichen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den SPNV in Bayern plant und finanziert, mit der DB InfraGO AG und den Busunternehmen die Verkürzung der fahrplanmäßigen Reisezeit abgestimmt. Die neue Fahrzeit von eineinhalb Stunden können Fahrgäste in den Auskunftsmedien abrufen.

Stabile Zuverlässigkeit

Insgesamt ist der SEV auf den verschiedenen Linien entlang der gesperrten Strecke äußerst zuverlässig unterwegs. Knapp 96 % der Busfahrten verkehren pünktlich. Die Ausfallquote liegt bei 0,5 %, das entspricht einer ausgefallenen Verbindung unter 200. „Die beteiligten Busunternehmen leisten hier eine ausgezeichnete Arbeit“, sagte agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel am 22. April 2026. „Die Zusammenarbeit und der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten laufen unkompliziert und vorbildlich. Davon profitieren am Ende unsere Fahrgäste.“ Zudem unterstützen Reisendenlenker von agilis und der DB an den Knotenpunkten die Fahrgäste beim reibungslosen Umstieg in die purpurfarbenen SEV-Busse.

Aufwendiges Konzept

Seit dem Start der Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg am 6. Februar 2026 steht den Reisenden eine Mischung aus Expressbuslinien, die nur an wenigen zentralen Stationen halten, und Buslinien, die auch die kleineren Orte bedienen, zur Verfügung. Auf diese Weise können sowohl möglichst attraktive Fahrtzeiten als auch die Anbindung aller Orte, an denen normalerweise Regionalzüge halten, gewährleistet werden. Die Linienführung der Ersatzbusse weicht deshalb teilweise deutlich von der Linienführung der Züge ab. Die mit dem SEV beauftragte deu.mobil GmbH setzt 45 Low-Entry-Busse vom Typ CROSSWAY LE des Herstellers IVECO BUS ein. 28 der Fahrzeuge wurden nachträglich mit WC-Anlagen ausgestattet.

Ein entsprechendes SEV-Konzept gibt es auch für die anstehende Korridorsanierung der Strecke (Regensburg –) Obertraubling – Passau, die ab dem 14. Juni 2026 mit der Sperrung ab Straubing beginnt. Ab dem 10. Juli ist die gesamte Strecke ab Obertraubling gesperrt. Gleichzeitig wird an diesem Tag der Bahnverkehr auf der sanierten Trasse zwischen Nürnberg und Regensburg wieder anrollen.

Text: agils/red, Bild: agilis

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