
Nach einem Vorstandsbeschluss von DB Regio zu Beginn des Jahres wurde die Unternehmenstochter Regionalverkehre Start Deutschland GmbH am 1. August 2026 komplett in die DB Regio AG integriert. Auf diese Weise soll der Start-Betrieb künftig stabiler, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger laufen.
Für die Fahrgäste ändert sich nichts
Bestehende Verkehrsverträge werden von DB Regio übernommen und weitergeführt, der Verkehr läuft nun einheitlich unter dem Namen von DB Regio. Für die Fahrgäste ändert sich nichts: Die Züge fahren wie gewohnt, Leistungen bleiben bestehen, und das Personal ist weiterhin im Einsatz. Die Mitarbeitenden der regionalen Geschäftseinheiten der Start werden 1:1 durch die jeweiligen Bereiche von DB Regio übernommen. Damit will die Bahn Wissen, Erfahrung und Kompetenzen erhalten und einen betrieblich stabilen Übergang sicherstellen. Gleichzeitig nutzt DB Regio die Integration, um die Betriebsqualität zu verbessern, die von der Start nicht immer sichergestellt werden konnte. Schon während der vergangenen Monate liefen in einzelnen Regionen Maßnahmen an, um die Zugverkehre zu stabilisieren – beispielsweise unterstützte DB Regio die Start-Tochter mit zusätzlichen Lokführer:innen.
Vier Netze unter Start-Regie
Bisher betrieb Start vier Netze: das Netz Unterelbe mit dem RE 5 von Hamburg nach Cuxhaven, das Netz Niedersachsen Mitte, das sich aus den Netzen Heidekreuz und Weser-/Lammetalbahn zusammensetzt (darunter die Strecken Hannover – Soltau – Buchholz (Nordheide) und Löhne – Hameln – Hildesheim), das Taunusnetz im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) unter anderem mit den Strecken von Frankfurt Hbf nach Königstein und Brandoberndorf sowie das Netz Mitteldeutschland mit 15 Strecken rund um Magdeburg und Halle (Saale). Im Dezember 2026 sollte außerdem das Netz Maas Wupper mit dem RE 13 Hamm – Wuppertal – Düsseldorf – Mönchengladbach – Venlo (NL) hinzukommen. Die Start-Tochter war 2016 gegründet worden, um „mit Ressourcen der Muttergesellschaft DB Regio“ Verkehre im SPNV erfolgreich gewinnen zu können. Dabei setzte Start „auf schlanke, flexible und individuell auf den jeweiligen Verkehrsvertrag abgestimmte Betriebskonzepte für den SPNV der Zukunft“.
Text: Deutsche Bahn AG/red, Bild:Regionalverkehr


