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Infrastruktur

Bahn verschiebt Start von Stuttgart 21 erneut

Laut spiegel.de verschiebt die Deutsche Bahn (DB AG) den Eröffnungstermin des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit. Kritik kam umgehend aus Baden-Württemberg.

19. November 2025

Blick in die Halle des Tiefbahnhofs Stuttgart 21.
Stuttgart 21 nähert sich der Fertigstellung …
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Nach Spiegel-Informationen vom 19. November 2025 soll DB-Vorständin Evelyn Palla die Eröffnung des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 abgesagt haben. Ursprünglich sollte ein Großteil der Anlagen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 in Betrieb gehen.

Eröffnung 2026 noch vor einem Monat bestätigt

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen) erklärte zu den Berichten: „Die erneute Verschiebung von Stuttgart 21 auf unbestimmte Zeit ist für Region, Stadt und Land und vor allem für die Fahrgäste eine fatale Nachricht. Die Fahrgäste ächzen seit Jahren unter den Folgen der Großbaustelle, und es ist einfach kein Ende des angeblich „best geplanten“ Bauprojekts absehbar.“ Das letzte bisschen Vertrauen in die Bahn würde mit dieser Ankündigung verspielt. Hermann: „Noch vor einem Monat hat uns die Bahn den Eröffnungstermin im nächsten Jahr bestätigt – auch auf Rückfragen. Diese Zusagen waren offensichtlich windig oder falsch. Wir fühlen uns getäuscht.“ 

Sonderlenkungskreis dringlich erforderlich

Nach Worten des Verkehrsministers bestätigt sich nun abermals, dass die Bahn politisch in ein unfassbar kompliziertes und teures Mega-Projekt getrieben wurde. Hermann: „Stuttgart 21 zeigt seit Jahren ein Muster: Die Deutsche Bahn vertröstet, beschönigt, verzögert und die Kosten steigen. Offenbar ist die Bahn mit diesem Großprojekt überfordert. Sie hat Schwierigkeiten beim Bauen und beim Digitalisieren. Beides gemeinsam zu organisieren, gelingt ihr noch weniger. Jetzt scheint die Digitalisierung das Problem zu sein. Dabei ist schon seit vielen Jahren klar, dass dieser Knoten und die Schiene in Deutschland digitalisiert werden müssen.“ Eine mögliche Verschiebung auf unbestimmte Zeit könne nicht das letzte Wort sein. Hermann fordert von der neuen Bahnchefin echte Transparenz: „Wir wollen keine neuen Termine ohne Substanz. Wir erwarten Ehrlichkeit statt weiterer Vertröstungen. Deshalb ist ein Sonderlenkungskreis zu Stuttgart 21 dringlich erforderlich.“

Terminrisiken haben sich erhärtet

Die Bahn schrieb auf ihrer Website im Newsblog am 19. November 2025: „Wir hatten bereits im September im Aufsichtsrat und im Oktober im Lenkungskreis darüber informiert, dass für das Inbetriebnahmekonzept für das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) und Stuttgart 21 weiterhin Terminrisiken bestehen. Diese haben sich insbesondere im Bereich Entwicklung und Zulassung bei unserem Auftragnehmer sowie bei der Freigabe von Planungen ergeben.“ Ein neuer Termin für die Eröffnung des Tiefbahnhofs wurde noch nicht genannt, zunächst will der Aufsichtsrat der Bahn beraten: „Die Terminrisiken haben sich in einer so bisher nicht vorhersehbaren Dimension erhärtet und werden nun mit dem Aufsichtsrat bewertet.“

Text: VM Baden-Württemberg/DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Achim Birnbaum

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