
Die komplexe Instandsetzung der Pegnitz-Brücken ist erfolgreich abgeschlossen: Ab dem 14. September 2026 – und damit rechtzeitig zum Start des neuen Schuljahres – rollen die Regionalzüge wieder auf der gesamten Strecke zwischen Nürnberg, Hersbruck (rechts der Pegnitz), Pegnitz und Bayreuth. Am 14. September läuft parallel noch der Schienenersatzverkehr (SEV). Zum Schulstart am 15. September gilt dann wieder das reguläre Fahrplanangebot, alle Verbindungen sind bereits in den Auskunftsmedien hinterlegt.
Stabilisierung der Bausubstanz
Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz im September 2025 aufgrund von massiven Schäden an den Pegnitz-Brücken kurzfristig sperren müssen. Seither fanden umfangreiche Instandsetzungs-Arbeiten statt. Dabei wurden unter anderem die Fugen der Bauwerke erneuert und verpresst, lose Mauerwerkssteine an den Brücken mit Nadeln und Ankern verstärkt sowie Risse im Mauerwerk verschlossen und verpresst, um die jeweilige Bausubstanz zu stabilisieren. Zudem hat die DB InfraGO Hohlstellen im Mauerwerk verfüllt, um die gleichmäßige Verteilung von Lasten zu gewährleisten. Anfang Mai 2026 konnte zunächst der Abschnitt Neuhaus – Pegnitz für den Zugverkehr freigegeben werden, jetzt folgt die Gesamtstrecke. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 9 Mio. Euro.
Brücken sollen bis 2033 erneuert werden
Hohe Priorität hat in den nächsten Jahren die grundlegende Erneuerung der 18 Pegnitz-Brücken. Derzeit laufen die Baurechtsverfahren. Nach aktuellem Planungsstand ist der Baubeginn ab 2029 vorgesehen; der Abschluss der Maßnahmen wird bis 2033 angestrebt.
Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Pegnitz
Auch im kommenden Jahr investiert die DB in die Infrastruktur vor Ort. So startet im ersten Quartal 2027 unter anderem die umfassende Modernisierung des Bahnhofs Pegnitz. Ziel ist es, die Station barrierefrei auszubauen und die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste nachhaltig zu verbessern.
Text: DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Uwe Miethe



