
Das Areal rund um den Nollendorfplatz gilt seit Jahrzehnten als historisches und kulturelles Zentrum queeren Lebens in Berlin. Als einer der wichtigsten Zugänge zum Regenbogenkiez weist der U-Bahnhof nun schon bei der Ankunft auf die historische und kulturelle Bedeutung dieses Quartiers hin.
Sichtbare Botschaft
Mit dem neuen Zusatz macht die BVG sichtbar, was für viele Einwohner und Gäste der Stadt längst selbstverständlich ist: die enge Verbindung dieses Ortes mit der Geschichte, Vielfalt und Offenheit Berlins. Eine zusätzliche Willkommensfläche in der Vorhalle macht die Botschaft auch im Bahnhof sichtbar und begrüßt Besucher*innen direkt beim Betreten des Kiezes. Zahlreiche Vertreter*innen aus Politik, Bezirk und Zivilgesellschaft haben die Enthüllung des Schildes am 30. Juni 2026 zum Auftakt des Pride Month begleitet. Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG, sagte: „Der Regenbogenkiez gehört zu Berlin wie der Fernsehturm oder das Brandenburger Tor. Für viele Menschen ist der U-Bahnhof Nollendorfplatz das Tor zu diesem besonderen Ort.“ Franziska Giffey (SPD), Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, führte aus: „Mit dem Zusatz am U-Bahnhof Nollendorfplatz setzt die BVG ein sichtbares Zeichen für Respekt und Zusammenhalt. Gerade in heutigen Zeiten, in denen Queerfeindlichkeit und Übergriffe wieder zunehmen, ist dieses Zeichen umso wichtiger. Queeres Leben ist Teil von Berlin – gestern, heute und in Zukunft.“ Jörn Oltmann, Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg, meinte abschließend: „Der Zusatz ‚im Regenbogenkiez‘ spricht den Menschen im Schöneberger Norden aus der Seele. Es ist großartig!“
Der Pride Month bei der BVG
Die Enthüllung am Nollendorfplatz bildet den Auftakt für zahlreiche Aktivitäten der BVG im Juli. Mit seinen Aktivitäten im Pride Month setzt der Betreiber auch in diesem Jahr wieder ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt: So wird am 7. Juli die Pride Flag auf den BVG-Betriebshöfen gehisst, am 18. und 19. Juli ist die BVG mit einem Stand auf dem Lesbisch-schwulen Stadtfest vertreten, am 24. Juli werden queere Cabrio-U-Bahn-Touren angeboten, und am 25. Juli nimmt das Unternehmen mit einem BVG-Truck am Christopher Street Day teil. Hier ist auch der BVG-Inklusionsbus dabei, um Menschen während der Demonstration eine barrierefreie Rückzugsmöglichkeit zu bieten.
Zeitreise durch die Geschichte
Über 100 Jahre ist der U-Bahnhof Nollendorfplatz schon das Zentrum der queeren Community in Berlin. Die ganze spannende Geschichte und viele historische Bilder dazu sind hier zu finden.
Text: BVG/red, Bild: Regionalverkehr


