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Infrastruktur, Technik

Das „Kammerl“ startet in die neue Saison

Das historische Bahn-Wasserkraftwerk „Kammerl“ nahe Saulgrub hat wieder ab 10. Mai 2026 geöffnet. Das kleine Museum kann in diesem Jahr gleich mit mehreren Neuerungen aufwarten.

8. Mai 2026

Ein historisches Kraftwerksgebäude steht vor Bäumen.
Das Kraftwerk Kammerl liegt eingebettet in die Landschaft des Ammertals und ist gut per Bahn und zu Fuß zu erreichen.
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Der Förderverein Historisches Bahn-Wasserkraftwerk Kammerl e. V. lädt zum Saisonauftakt am 10. Mai 2026 in das restaurierte Kammerl bei Saulgrub ein. Ab diesem Tag ist die Anlage wieder bis Oktober regelmäßig geöffnet: jeweils am 2. und 4. Sonntag im Monat von 11 bis 16 Uhr. Führungen gibt es jeweils stündlich von 11 bis 15 Uhr.

Neuerungen im Jahr 2026

Auch in dieser Saison möchte das Kammerl-Team die besondere Geschichte dieses Ortes erlebbar machen – von den Anfängen der elektrischen Eisenbahn bis zur Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Am 10. Mai 2026 wird es nicht nur ein kleines Büffet geben, sondern auch eine Vorschau auf Aktivitäten und Neuerungen in dieser Saison. So soll es einen gewichtigen Neuzugang für die Ausstellung geben: Das Kammerl-Team hat den Elektromotor eines historischen Triebwagens im DB-Museum Koblenz abgeholt. Dieser Motor wird derzeit in der Werkstätte eines Vereinsmitglieds gründlich gereinigt und neu lackiert, sodass er künftig ein zusätzliches Highlight in der Halle bilden wird. Der Zeitpunkt seiner Aufstellung wird gesondert bekannt gegeben. Außerdem wird der bereits vorhandene Gleisrost vor dem Kraftwerk durch zwei historische Oberleitungsmasten ergänzt – damit wird der Zusammenhang zwischen Stromerzeugung und elektrischer Bahn vor Ort noch anschaulicher erlebbar. Pünktlich zum Saisonbeginn hat der Verein zudem Kammerl-Ansichtskarten produziert, die das Kammerl, seine Turbinen und Generatoren zeigen. Diese sind direkt vor Ort erhältlich.

Zwei besondere Tage

2026 beteiligt sich das Kammerl an zwei bundesweiten Aktionen: zum einen am Tag des offenen Denkmals am 13. September und zum anderen am Tag der Schiene vom 18. bis 20. September 2026. Das Jahresmotto der Denkmalstiftung „Netzwerke und Infrastruktur“ passt am Tag des offenen Denkmals besonders gut: Das Kraftwerk steht beispielhaft für das Zusammenspiel von Wasserbau, Energieversorgung und Eisenbahn – also genau für jene technischen Netzwerke, die bis heute unsere Infrastruktur prägen. Am Tag der Schiene beteiligt sich das Kammerl mit einem besonderen Programm – geplant sind unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Kuratorium E 69 04 und dem Modellbahnclub Murnau sowie Vorträge rund um die Geschichte der elektrischen Eisenbahn und des Kammerls. 

Anreise und barrierefreier Zutritt

Das Kammerl liegt knapp 3 km vom Bahnhof Saulgrub an der Strecke Murnau – Oberammergau entfernt und ist bequem zu Fuß oder per Fahrrad über die wenig befahrene Achelestraße zu erreichen. Der Zutritt zur Halle und zu den Sanitärräumen ist barrierefrei. Eintritt und Führung im Kraftwerk sind kostenlos, der Förderverein freut aber über eine Spende.

Abstecher zur „Johanna“

Wer über die Bahnstrecke München – Garmisch-Partenkirchen anreist, muss in Murnau in den Zug nach Oberammergau umsteigen. In Murnau lohnt sich ein Abstecher zur Denkmal-Lok E 69 04, die auf einem kurzen Gleisstück nur wenige Meter abseits der Bahnsteige steht. Die zweiachsige Maschine, vom Fahrpersonal einst „Johanna“ genannt, war bis 1977 zwischen Murnau und Oberammergau im Einsatz. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie vor dem damaligen Bundesbahn-Zentralamt in München als technisches Denkmal aufgestellt. 1997 kam sie per Tieflader zurück nach Murnau, wo sie zunächst am Empfangsgebäude platziert war. Seit 2023 steht sie – zusammen mit einem Strommast – auf dem Gelände des ehemaligen Lokalbahnhofs.

Text: Förderverein Kammerl/red, Bild: Förderverein Kammerl

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