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Infrastruktur, Mobilität

Düsseldorf: Rheinbrücke für Busverkehr gesperrt

Ab dem 1. Februar 2026 wird die marode Theodor-Heuss-Brücke über den Rhein für Fahrzeuge ab 3,5 t gesperrt. Die Rheinbahn muss kurzfristig zahlreiche Änderungen im Busverkehr umsetzen.

27. Januar 2026

Eine Brücke führt über einen Fluss.
Die Theodor-Heuss-Brücke in Düsseldorf ist eine 476 m lange Schrägseilbrücke über den Rhein, die 1957 eröffnet wurde.
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Ab Anfang Februar dürfen die Busse der Rheinbahn AG nicht mehr über die Düsseldorfer Theodor-Heuss-Brücke fahren: Das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk über den Rhein ist marode, eine Sanierung dringend erforderlich. Das kommunale Verkehrsunternehmen muss innerhalb kürzester Zeit Buslinien umleiten, die Haltestellen-Infrastruktur anpassen und die Fahrgäste informieren. Außerdem erweitert die Rheinbahn ihr Angebot mit dem On-Demand-Service „flexy“ auf beiden Seiten der Brücke um zwei Spezialgebiete.

Anpassungen der Haltestellen-Infrastruktur

Die Änderungen im Busverkehr erfordern einen erheblichen infrastrukturellen Aufwand – so müssen gleich sechs Linien (M2, M3, SB51, SB52, 834 und 863) umgeleitet werden. Während die Planer der Rheinbahn solche Änderungen üblicherweise mit einem Vorlauf von rund acht Wochen umsetzen, müssen die Anpassungen nun innerhalb kürzester Zeit erfolgen. Alle 103 Haltestellen der sechs betroffenen Buslinien werden mit Aushängen ausgestattet – insgesamt mehr als 300 neue Fahrpläne und Infoplakate. Darüber hinaus produziert und montiert die Rheinbahn 116 neue Haltestellen-Schilder, deren Austausch bis Ende Februar abgeschlossen sein soll. Der Austausch der 1583 großformatigen Liniennetz-Fahrpläne in den Vitrinen aller Haltestellen im gesamten Rheinbahn-Netz erfolgt bis Mitte März. Ergänzend zu den Informationen vor Ort kommen Newsletter, Mailings, Durchsagen und Ticker-Texte in den Bussen hinzu. Auf den betroffenen Linien sind zudem Promotion-Teams unterwegs, die die Fahrgäste direkt informieren.

Alle Fahrplandaten stehen bereits digital zur Verfügung: In der elektronischen Fahrplanauskunft (EFA) sowie in der Rheinbahn-App können die Fahrgäste sich über ihre individuellen Fahrmöglichkeiten informieren, sobald sie ein Datum ab dem 1. Februar auswählen. Die redy-App der Rheinbahn bündelt dabei Verbindungen mit Bus und Bahn sowie verschiedene Sharing-Angebote wie Carsharing, Leihräder, E-Scooter und Taxis. Hier können die Fahrgäste ihre Alternativrouten also multimodal planen und zum Beispiel einen E-Scooter oder ein Fahrrad mieten, damit über die Brücke fahren und auf der anderen Seite wieder Anschluss an den ÖPNV bekommen.

Zwei neue flexy-Gebiete zum regulären Tarif

Für die Dauer der Brückensperrung richtet die Rheinbahn zudem zwei neue flexy-Spezialgebiete ein: Dazu gehören ein linksrheinisches Gebiet „D-West“ sowie das rechtsrheinische Gebiet „D-Mitte/Nord“ im direkten Einzugsbereich der Theodor-Heuss-Brücke. Die Gebiete orientieren sich an den bisherigen und durch die Sperrung entfallenden Linienwegen der Buslinien im Bereich der Brücke. Fahrgäste können flexy auf Fahrten zwischen den beiden Spezialgebieten ohne Aufpreis zum regulären ÖPNV-Tarif nutzen. flexy-Fahrten müssen vorab über die flexy-App gebucht werden, Fahrten zwischen den beiden neuen Spezialgebieten sind rund um die Uhr möglich. In der flexy-App gibt es eine intermodale Auskunft, die Fahrten auch in Kombination mit flexy sowie den Bahn- und Buslinien der Rheinbahn plant. 

Text: Rheinbahn AG/red, Bild: Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement

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