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Infrastruktur

Eifelbahn: Ein Jahr freie Fahrt

Nach Optimierung der Bauplanung zur Elektrifizierung der Strecke Köln – Gerolstein – Trier können die Züge ab Frühjahr 2026 für ein Jahr zumindest an Werktagen ohne größere Sperrungen fahren.

7. November 2025

Ein Zug hält am Bahnsteig von Urft.
Die komplett erneuerte Station Urft wird auch 2026 auf der Schiene zu erreichen sein.
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Die Bahntochter DB InfraGO hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord (kurz SPNV-Nord) ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der Eifelstrecke optimiert. Das Ziel ist es, für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. 

Planmäßiger Zugverkehr an Werktagen

Um dies zu erreichen, verzichtet die Bahn nach eingehender Prüfung in den kommenden drei Jahren auf Einzelsperrungen der Eifelstrecke. Die weiteren Arbeiten für die Elektrifizierung finden stattdessen gebündelt in den Jahren 2027 und 2028 sowie im kommenden Jahr in der Nacht und an Wochenenden statt. Damit können die Fahrgäste von Ende März 2026 bis Ende März 2027 tagsüber an Werktagen und teilweise auch Wochenenden für ein Jahr lang wieder nahezu durchgängig auf der 160 km langen Eifelbahn zwischen Köln und Trier mit dem Zug fahren. Die Anpassung des Bauprozesses wirkt sich nicht auf die geplante Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten Eifelstrecke aus: Diese ist weiterhin für Ende 2028 vorgesehen.

Die Bauarbeiten zwischen 2026 und 2028

Vom 30. März 2026 bis 25. März 2027 fahren die Züge nahezu durchgängig. Die Bauteams arbeiten in den Nächten sowie von Anfang Mai bis Ende November auch an den Wochenenden zwischen Euskirchen und Kall weiter. Für die Reisenden stehen in diesen Zeiten Busse als Ersatz bereit.

2027 fahren die Züge von Ende März bis Ende November zunächst im südlichen Abschnitt zwischen Gerolstein und Trier tagsüber nach Plan. Ab den späten Abendstunden müssen die Reisenden auf Busse ausweichen. Im nördlichen Teil der Strecke arbeiten die Bauteams, hier herrscht ganztägig Schienenersatzverkehr (SEV).

Anfang Dezember 2027 wechseln die Arbeiten in den südlichen Abschnitt von Gerolstein nach Trier. Bis zum Jahresende 2028 passen die Fachleute dort Brücken und Tunnel für die Oberleitungen an und beenden die Elektrifizierungsarbeiten. Die Züge fahren bis Ende März 2028 von Euskichen bis Gerolstein, danach bis Ende Juni 2028 bereits ab Erftstadt. Zwischen Juli und Mitte November können die Reisenden wieder den gesamten nördlichen Abschnitt von Köln nach Gerolstein mit dem Zug befahren. Während der Inbetriebnahme im Dezember 2028 sind auf der gesamten Strecke noch einmal baubedingte Einschränkungen zu erwarten. 

5000 neue Oberleistungsmasten

Mit der stärkeren Bündelung der Bauarbeiten entspricht die DB dem Wunsch der Region, wieder ein stabiles Angebot im öffentlichen Nahverkehr nach der Flutkatastrophe 2021 zu haben. Die Flut hatte große Teile der Eifelbahn zerstört. Mit dem Wiederaufbau mit moderner Leit- und Sicherungstechnik hatten Land und DB sich auch auf die Elektrifizierung der Strecke verständigt. Die Arbeiten laufen bereits, und bis Ende des Jahres 2025 stellen die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragter Unternehmen rund 1000 der insgesamt rund 5000 Oberleitungsmasten auf. Für weitere 1500 gießen sie die Gründungen und bereiten die Montage vor. Sie müssen insgesamt zehn Tunnel und 56 Brücken so anpassen, dass dort künftig die Oberleitung Platz findet. Zudem errichten sie zehn Bahnstrom-Anlagen, um die Strecke künftig mit Bahnstrom zu versorgen.

Neue Stellwerke

Seit diesem Sommer steuert neue Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der Eifelbahn. Für ein verlässliches Angebot hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.

Weitere Informationen zu den Bauarbeiten auf der Eifelbahn gibt es hier.

Text: DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Stefan Wildhirt

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