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Mobilität

ENORM: Verkehrsvertrag unterschrieben

DB Regio ist ab Ende 2028 für weitere 15 Jahre im Elektronetz Nord Magdeburg (ENORM) unterwegs. Neue Triebzüge sollen die derzeit eingesetzten Fahrzeuge ablösen. Nun wurde der Verkehrsvertrag unterschrieben.

16. Januar 2026

Ein Doppelstockzug fährt unter Oberleitung auf einem Gleis.
Ein RE 20 aus Richtung Salzwedel fährt in Magdeburg Hbf ein. Die Doppelstockzüge sollen durch Mireo-Triebzüge ersetzt werden.
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Den Zuschlag für das Elektronetz Nord Magdeburg (ENORM) hat die DB Regio AG bereits im März des letzten Jahres erhalten. Nun trafen sich Vertreter von DB Regio mit den Aufgabenträgern, um gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens (FDP), den neuen Verkehrsvertrag zu unterschreiben. Die Betriebsaufnahme im Dezember 2028 ist mit diversen Verbesserungen für die Fahrgäste verbunden.

Verbesserungen für die Fahrgäste

Die Aufgabenträger Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), Regionalverband Großraum Braunschweig, Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und das Land Brandenburg haben mit der Ausschreibung die Weichen für einen zukunftsfähigen Nahverkehr gestellt. „Neben den neuen, sehr hochwertig ausgestatteten Zügen wird es insbesondere für Pendler Verbesserungen im S-Bahn-Angebot geben“, sagte Ministerin Hüskens am 14. Januar 2025 in Magdeburg. „Zudem werden perspektivisch die Kapazitäten der Linien RE 20 und RB 40 zu den nachfragestarken Zeiten deutlich erhöht.“ Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die vorgesehenen Infrastruktur-Maßnahmen der DB InfraGo rechtzeitig umgesetzt würden. Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio AG Südost, unterstrich: „Wir sind stolz, dass wir den Zuschlag für das Elektronetz Nord Magdeburg erhalten haben. Der Erfolg bestätigt unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Kompetenz in der Region und ist gleichzeitig für die nächsten Jahre Grundlage für einen modernen Nahverkehr in Sachsen-Anhalt.“

Verkehrsvertrag bis Ende 2043

Der ENORM-Vertrag beinhaltet bis zu 8,4 Mio. Zug-km pro Jahr, zirka 7,1 Mio. davon werden in Sachsen-Anhalt zurückgelegt. Das Netz umfasst die Linien S 1 (Schönebeck-Bad Salzelmen – Magdeburg Hbf – Burg (– Genthin), S 2 (Magdeburg Hbf – Zielitz), RB 30 (Halle (Saale) Hbf – Magdeburg Hbf – Wittenberge), RB 40 (Braunschweig Hbf – Magdeburg Hbf) und RE 20 (Magdeburg Hbf – Stendal Hbf – Uelzen). Das S-Bahn-Angebot im Abschnitt Magdeburg – Burg wird im ENORM-Vertrag montags bis freitags auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet, Magdeburg und Zielitz sind durch die jeweils stündlich fahrenden Linien S 2 und RB 30 ebenfalls alle 30 Minuten miteinander verbunden, ebenso wie Magdeburg und Schönebeck. Die RB 30 ermöglicht mit der Führung über Magdeburg hinaus bis nach Wittenberge zudem neue Verbindungen mit weniger Umstiegen. Durch die Beschleunigung des RE 20 verkürzt sich die Reisezeit zwischen Magdeburg und Uelzen um voraussichtlich 15 Minuten.

DB Regio beschafft Mireo-Elektrotriebzüge

Im Elektronetz sollen 16 drei- und 19 vierteilige Elektrotriebzüge vom Typ Mireo des Herstellers Siemens Mobility zum Einsatz kommen. Die Züge werden über die Rock Rail ENORM Limited, eine Leasing-Gesellschaft, an DB Regio vermietet. Die Finanzierung erfolgt durch Eigenkapital von Infracapital und Rock Rail, die Munich-Re-Tochter MEAG übernimmt die Fremdfinanzierung im Auftrag verschiedener institutioneller Kreditgeber. Die Rock Rail Holding ist ein 2014 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, das Schienen-Fahrzeuge finanziert und an Betreiber vermietet. 

Die neuen Triebzüge werden mit bequemen Sitzen, WLAN, mobilfunkdurchlässigen Scheiben, Steckdosen an den Sitzplätzen, USB-Ladeanschlüssen, barrierefreien Einstiegen sowie einem neuen Lichtkonzept einen hohen Reisekomfort bieten. Außen wird das Landes-Design „Mein Takt“ in Orange und Schwarz auf den Zügen zu sehen sein. Auch dem steigenden Bedarf an Fahrradstellplätzen wird Rechnung getragen: In den Dreiteilern soll es 24 und in den Vierteilern 30 Stellplätze geben. 

Auf den Linien RB 40 und RE 20 ist freitags bis sonntags der Einsatz von gekuppelten, drei- und vierteiligen Garnituren vorgesehen. Voraussetzung dafür ist beim RE 20 jedoch ein Ausbau der Bahnsteige zwischen Stendal und Uelzen. Dies ist nach aktuellem Planungsstand von DB InfraGO für das Jahr 2030 vorgesehen. 

Text: NASA/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

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