
Dieser Schritt baut auf der landesweiten Einführung der Rejsekort-App in Dänemark auf, die auf der Mobile-Pay-As-You-Go-Technologie (MPAYG) des Schweizer Ticketing-Technologie-Anbieters basiert. Rund 20 Monate nach dem öffentlichen Start werden bereits 90 % aller Rejsekort-Transaktionen über die App abgewickelt. Nun erweitern die Unternehmen Rejsekort & Rejseplan A/S und FAIRTIQ das bestehende PAYG-Ökosystem um die Basiskort.
Von MPAYG zum vollständigen PAYG-Ökosystem
FAIRTIQ hat seine Technologie mit einem klaren Ziel entwickelt: den Zugang zum öffentlichen Verkehr mit MPAYG so einfach wie möglich zu machen. Dänemark zeigt nun, wie daraus ein umfassendes Ticketing-Ökosystem entstehen kann. Die Rejsekort-App bleibt dabei der primäre Kanal. Die neue Basiskort ergänzt die App um eine einfache, kartenbasierte PAYG-Lösung für alle, die kein Smartphone nutzen können oder möchten. Beide Lösungen nutzen dasselbe FAIRTIQ-Backend für die Verarbeitung von Fahrten, die Preisberechnung, Kundenkonten, Geschäftsregeln und das operative Monitoring. Für den Hersteller ist die Basiskort deshalb weit mehr als ein zusätzlicher Zugangskanal – die Lösung erweitert das Angebot von einer reinen MPAYG-Lösung hin zu einer integrierten PAYG-Plattform, die auf nationaler Ebene unterschiedliche Bedürfnisse und Zugangsmöglichkeiten der Fahrgäste abdecken kann. „Der Erfolg einer Mobile-first-Strategie bemisst sich nicht daran, wie viele Menschen eine App nutzen. Entscheidend ist, ob alle Fahrgäste den öffentlichen Verkehr so nutzen können, wie es für sie am besten funktioniert“, sagt Gian-Mattia Schucan, Gründer und Co-CEO von FAIRTIQ.
Neue Perspektiven für Automated Fare Collection (AFC)
Für Fahrgäste schafft das PAYG-Ökosystem mit App und Karte einen einfachen Zugang zum öffentlichen Verkehr – unabhängig davon, welchen Zugangskanal sie nutzen. Für die Betreiber bedeutet dieser Ansatz, alle Fahrgäste erreichen zu können, ohne dafür separate Ticketing-Systeme betreiben zu müssen. Da Mobile der primäre Kanal bleibt, kann die Infrastruktur für Karten gezielt dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich benötigt wird. So reduziert sich der Bedarf an Validatoren sowie an Infrastruktur für den Kauf und das Aufladen physischer Karten. Gleichzeitig vereinfacht eine gemeinsame Technologie-Plattform den Betrieb, die Wartung und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems. Das Ergebnis ist ein effizienterer und wirtschaftlicherer Ansatz für Automated Fare Collection (AFC).
Ein neues Kapitel für FAIRTIQ
Die Erweiterung um kartenbasiertes Pay-As-You-Go markiert einen wichtigen Entwicklungsschritt für FAIRTIQ. „Mit Dänemark zeigt FAIRTIQ, was die nächste Generation unserer Technologie möglich macht“, führt Unternehmensgründer Schucan aus. „Wir können regionalen und nationalen Verkehrsorganisationen nun eine einzige Pay-As-You-Go-Plattform bieten, die die Einfachheit und Effizienz mobiler Lösungen mit einer inklusiven kartenbasierten Lösung verbindet. Damit erhalten sie die Flexibilität, den passenden Kanalmix für ihre Fahrgäste zusammenzustellen, ohne dafür separate Ticketing-Systeme aufbauen zu müssen.“
Text: FAIRTIQ/red, Bild: FAIRTIQ



