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Mobilität, Technik

Hessen: Erster Batteriezug nimmt Probebetrieb auf

Seit dem 16. Dezember 2025 setzt die Hessische Landesbahn (HLB) zwischen Wiesbaden und Niedernhausen einen Akkuzug des Typs Siemens Mireo Plus B ein. Gefahren wird viermal täglich.

16. Dezember 2025

Ein Akkuzug steht auf einem Gleis vor Büschen und Bäumen.
Auf der „Ländchesbahn“ verkehrt viermal täglich ein Mireo Plus B der Siemens-Tochter Smart Train Lease GmbH.
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Auf der so genannten Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Niedernhausen startet ein neues Kapitel im hessischen Schienenverkehr: Erstmals wird ein Batteriezug (BEMU = Battery Electric Multiple Unit) im regulären Fahrgastbetrieb eingesetzt. Das Fahrzeug vom Typ Mireo Plus B des Herstellers Siemens Mobility wird ein Jahr lang im Testbetrieb unterwegs sein.

„Technologieoffen“ in die Zukunft

„Mehr als ein Drittel der Schienenstrecken in Hessen sind nicht elektrifiziert“, erläuterte Hessens Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) am 15. Dezember 2025. „Der nun erstmals in Hessen getestete Zugtyp kombiniert eine elektrische Antriebsleistung mit modernen Batterien, sodass der Batteriezug auch auf Abschnitten ohne Oberleitung dieselfrei unterwegs ist.“ Der Testbetrieb wird aus Mitteln des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) finanziert, der beim Siemens-Tochter-Unternehmen Smart Train Lease GmbH ein Fahrzeug angemietet hat. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Testeinsatz sollen in die Planung zukünftiger Fahrzeug-Konzepte und Ausschreibungen einfließen. Betrieben wird der Akkuzug von der Hessischen Landesbahn (HLB), die ansonsten mit Dieseltriebzügen des Typs Coradia Lint zwischen der Landshauptstadt und Niedernhausen pendelt. „Mit dem Start des Batteriezugs machen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher Mobilität“, sagte RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Ab 2030 werden wir in unseren Ausschreibungen für nicht-elektrifizierte Strecken keine Dieselzüge mehr vorsehen.“ Dabei will der RMV künftig „technologieoffen“ vorgehen – bisher hatte sich der Aufgabenträger vor allem auf Züge mit Wasserstoffantrieb konzentriert, die im Taunusnetz rund um Frankfurt (Main) aber immer noch alles andere als zuverlässig unterwegs sind.

Zwischenladungen an den Endpunkten

Ziel des Pilotprojekts ist es, die Alltagstauglichkeit der batterie-elektrischen Züge unter realen Betriebsbedingungen zu erproben. „Der nun auch in Hessen eingesetzte Mireo Plus B fährt unterwegs mit Batterie und lädt überall dort auf, wo eine Oberleitung existiert, wie in Wiesbaden oder Niedernhausen“, erklärte Benjamin Dobernecker, CEO der Smart Train Lease GmbH. Vorgesehen sind je Richtung und Tag vier Fahrten zu unterschiedlichen Zeiten. Die stark nachgefragten Fahrten werden weiterhin mit zwei gekoppelten Dieselzügen durchgeführt, um ausreichend Platz zu bieten.

Über den Mireo Smart Plus B

Der Mireo ist ein von Siemens Mobility entwickeltes Fahrzeug, das mit unterschiedlicher Länge und damit Platzanzahl und sowohl als reines Oberleitungsfahrzeug, mit Batterien (Mireo Plus B) oder mit Wasserstoffantrieb (Mireo Plus H) angeboten wird. Der auf der Ländchesbahn eingesetzte zweiteilige Batteriezug mit Stromabnehmer hat eine Reichweite von bis zu 120 km und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Er bietet 122 Sitzplätze, großzügige Mehrzweckbereiche, kostenloses WLAN und zahlreiche Steckdosen und USB-Lademöglichkeiten.

Text: RMV/red, Bild: Regionalverkehr

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