
Die Škoda Group liefert vier weitere Niederflur-Straßenbahnen des Typs Škoda ForCity Plus 48T an die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr). Damit erhöht sich die Zahl der für Brandenburg bestellten Fahrzeuge von vier auf insgesamt acht.
Hohe technische Qualität
Die Bestellung unterstreicht das Vertrauen der VBBr in die Škoda Group und in die gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben in Frankfurt (Oder) und Cottbus entwickelte Fahrzeug-Flattform. Die neuen Straßenbahnen wurden speziell an die Anforderungen der meterspurigen Netze der drei brandenburgischen Städte angepasst. „Die Bestellung von vier weiteren Fahrzeugen ist ein starkes Zeichen für unsere langfristige Partnerschaft mit den Verkehrsbetrieben und der Stadt Brandenburg an der Havel. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit unserem Kunden die Modernisierung der Flotte konsequent fortzusetzen“, sagte Jan Christoph Harder, President Region West, North & RoW der Škoda Group. VBBr-Geschäftsführer Jörg Vogler ergänzte: „Die Fahrzeuge verbessern die Barrierefreiheit und den Komfort für unsere Fahrgäste und tragen zugleich dazu bei, den Straßenbahnbetrieb in Brandenburg an der Havel langfristig zu sichern.“ Mit der Škoda Group habe man einen verlässlichen und lösungsorientierten Partner gefunden. Vogler unterstrich: „Wir sind froh über die technische Qualität der Bahnen.“
Hoher Reisekomfort
Die 29 m langen und 2,3 m breiten Einrichtungs-Fahrzeuge haben eine Traktionsleistung von 4x 100 kW. Der Niederfluranteil der Dreiteiler liegt bei 71 %, insgesamt können 151 Fahrgäste befördert werden (56 davon sitzend). Breite Türen, niedrige Einstiegshöhen und großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Menschen sowie für Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern. Klimatisierte Fahrgasträume, moderne Fahrgast-Informationssysteme und ein heller, übersichtlich gestalteter Innenraum sorgen für einen hohen Reisekomfort.
Koordinierte Bestellung mit Synergien
Die ForCity-Plus-Plattform verbindet eine moderne Niederflur-Konstruktion mit drehbaren Fahrwerken an den Fahrzeugenden. Diese Konstruktion reduziert insbesondere in engen Bögen den Verschleiß von Rädern und Gleisen und eignet sich damit besonders für historisch gewachsene Straßenbahnnetze. Zugleich wurden bei der Entwicklung eine hohe Energieeffizienz, zuverlässige Verfügbarkeit und wirtschaftliche Lebenszyklus-Kosten berücksichtigt. Die Beschaffung ist Teil der gemeinsamen Initiative der Verkehrsunternehmen aus Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder). Durch die koordinierte Bestellung konnten technische Synergien genutzt, Entwicklungs-Aufwendungen gebündelt und wirtschaftliche Vorteile für die beteiligten kommunalen Unternehmen erzielt werden.
Straßenbahn-Offensive auf dem deutschen Markt
Deutschland zählt zu den wichtigsten europäischen Märkten der Škoda Group. Bereits neun deutsche Verkehrsunternehmen haben Straßenbahnen des tschechischen Herstellers für insgesamt elf Städte bestellt – Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Bonn, Frankfurt (Oder), Cottbus, Brandenburg an der Havel, Chemnitz, Schöneiche, Kassel und Mainz. Insgesamt umfasst die Bestellungen 242 Fahrzeuge unterschiedlicher Typen und Längen. Zugleich ist die Škoda Group der größte Lieferant von Straßenbahnen für Meterspurnetze in Deutschland – zu den bedeutendsten Projekten zählen die Lieferung von 114 Straßenbahnen an Rhein-Neckar-Verkehr, das den ÖPNV in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen betreibt.
Text: Škoda Group/red, Bild: Škoda Group



