• Skip to primary navigation
  • Skip to main content
  • Skip to footer
Logo Regionalverkehr

Regionalverkehr

Die Fachzeitschrift für den Öffentlichen Personennahverkehr

  • Startseite
  • Inserate
  • Newsletter regioXpress
    • regioXpress anmelden
    • regioXpress abmelden
  • Probeheft
  • Abonnement
  • Geschenk-Abo
  • Kontakt
  • Technik
  • Infrastruktur
  • Mobilität
  • Messen
Banner für IT-Trans 3.-5. März 2026

Infrastruktur, Mobilität

Neue Angebote in der Region Frankfurt-RheinMain

Die Fahrgastzahlen im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) steigen, der Infrastruktur-Ausbau läuft auf Hochtouren. Seit Kurzem ist im Verbundgebiet auch ein Akkuzug unterwegs, ab 2028 folgen neue TramTrains.

28. Januar 2026

Ein Zug steht an einem Bahnsteig.
Ein Coradia Continental der Hessischen Landesbahn (HLB) beim Zwischenstopp in Frankfurt (Main) West.
Werbebanner Regionalverkehr im Print-Abo

839 Mio. Fahrgäste sind im Jahr 2025 mit den Bussen und Bahnen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) gefahren – mehr als je zuvor. Die Zahl der Menschen in der Region Frankfurt-RheinMain wächst, sodass der RMV auch künftig mehr Reisende erwartet und diverse Ausbaupläne schmiedet.

Kommt eine neue Tarifstruktur?

Zu den Planungen für die kommenden Jahre gehören vor allem die  Instandhaltung und der Ausbau der Schienen-Infrastruktur. „Daneben legen wir den Fokus auf umweltfreundliche und komfortable Fahrzeuge, bessere digitale Services für unsere Fahrgäste und arbeiten an einem zum Deutschland-Ticket passenden, vereinfachten Tarif-Sortiment“, sagte der RMV-Vorsitzende Prof. Knut Ringat am 20. Januar 2026 in Frankfurt (Main). Die Zahl der Abonnements des D-Tickets ist 2025 um 8,3 % gewachsen und liegt nun bei rund 650.000 aktiven Tickets im RMV. Die dauerhafte Etablierung des DTickets bietet zudem die Chance für einen komplett neuen RMV-Tarif mit nur noch sechs Ticket-Arten. Aktuell arbeitet der Verbund an einem entsprechenden Konzept, die Entscheidung über eine mögliche Umstellung fällt im Kreis der RMV-Gesellschafter.

Infrastruktur-Ausbau schreitet voran

„In den nächsten 10 Jahren werden über 20 Mrd. Euro in die Schiene investiert“, so Ringat weiter. „Langfristig ist der Infrastruktur-Ausbau ein Segen, aktuell ist die Situation für Fahrgäste, aber auch für das Personal vor Ort nicht immer einfach. Wenn die Regionaltangente West, die Nordmainische S-Bahn und später auch der Fernbahn-Tunnel fertig sind, wird der ÖPNV für die Menschen so attraktiv und zuverlässig sein, wie wir es uns nur wünschen können.“ 

Nicht zufriedenstellend ist die Betriebsqualität: 86,7 % der S-Bahnfahrten erreichten ihr Ziel pünktlich (bis 5.59 Minuten) und somit ein Prozentpunkt weniger als im Jahr 2024 (87,8 %). Der Hauptgrund dafür sind Verspätungen einzelner Züge, die sich im eng getakteten Fahrplan im überlasteten Schienennetz Frankfurt RheinMain auf Folge-Verbindungen auswirken. Auch das anhaltend hohe Baugeschehen, das die Weichen für eine starke Schiene in der Zukunft stellt, beeinträchtigt die Betriebsqualität: 88,6 % der S-Bahn-Fahrten (2024: 89 %) fanden statt, wobei sechs von zehn ausfallenden Fahrten im Zuge von Baufahrplänen entfielen und somit Fahrgäste mit Ersatzbussen mobil blieben. 2026 erwartet der RMV mehr als 2800 Baumaßnahmen im Schienennetz, darunter Großbaustellen wie die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke und den Baubeginn des digitalen Stellwerks in Mainz. Die damit noch wichtiger werdende Fahrgast-Information soll durch feste Ersatzbus-Haltestellen und noch verlässlichere Fahrzeit-Prognosen optimiert werden.

Zum Bestpreis fahren mit RMV In/Out

Wer sich bei Fahrtantritt noch nicht sicher ist, wie viele Fahrten der Tag noch mit sich bringen wird, für den gibt es jetzt eine einfache Lösung bei der Tarifwahl: Mit RMV-In/Out steht in der App RMVgo ein verbundweit nutzbares System zur Verfügung, bei dem Fahrgäste einfach ein- und auschecken. Das System ermittelt am Ende des Tages automatisch den günstigsten Preis. Mit einem neu aufgesetzten Vertriebs-Hintergrundsystem entsteht zudem eine digitale Plattform zur gemeinsamen Nutzung für Verkehrsunternehmen und andere Verbünde. Die Betreiber in Hessen sowie der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) sind mit dabei, erste Produkte wie das D-Ticket Job und das SchülerTicket Hessen werden 2026 integriert.

Erste Batteriezüge und „RTW TramTrain“

Der erste Batteriezug in Hessen, ein Mireo Plus B des Herstellers Siemens Mobility, ist seit Kurzem im Testbetrieb auf der „Ländchesbahn“ von Wiesbaden nach Niedernhausen unterwegs, und das lokal emissionsfrei. Eine ebenfalls neue Fahrzeugart sind die so genannten TramTrains für die Regionaltangente West, die ab 2028 von Stadler geliefert werden. Sie können sowohl auf Vollbahn- als auch auf Stadtbahn-Strecken verkehren. Zudem werden 98 S-Bahnen in den nächsten Jahren sukzessive modernisiert, ein erster Musterzug soll schon 2026 präsentiert werden.

Weitere Schritte zur Vision autonomer On-Demand Verkehre

Schon heute denkt der RMV an den vernetzten Verkehr der Zukunft. Ziel des Verbunds ist es, die von Fahrgästen sehr gut angenommenen On-Demand-Verkehre schon in naher Zukunft mit autonomen Fahrzeugen anzubieten. So lässt sich vor allem im ländlichen Raum perspektivisch ein deutlich besseres, bedarfsorientiertes Angebot schaffen. Reiseketten werden straffer und damit ein Beitrag zur Entlastung der Straßen, Senkung der Kosten und verbesserte Teilhabe geleistet. Der nächste Schritt hierfür wäre die Schaffung von Modellregionen zur Skalierung der Angebote und weiterer Tests im Fahrgastbetrieb.

Text: RMV/red, Bild: Regionalverkehr

  • E-Mail 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 

regioXpress: Der neue Regionalverkehr-Newsletter

Jeden Freitag die aktuellen Meldungen von Bahn und Bus – kostenfrei!
Jetzt anmelden!

Footer

Impressum
Datenschutz
Kontakt
Produktsicherheit

Copyright © 2026 · Regionalverkehr