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Infrastruktur

Rechte Rheinstrecke: Busse anstelle von Zügen

Die DB InfraGo saniert vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 die rechte Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf (nahe Köln). Im Regionalverkehr kommen moderne Ersatzbusse zum Einsatz.

27. Januar 2026

Ein Güterzug fährt durch ein Tal an einem Fluss entlang.
Bei Assmannshausen ist ein Güterzug auf der rechten Rheinstrecke in Richtung Süddeutschland unterwegs.
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Im Rahmen einer fünfmonatigen Sperrung, vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026, erneuert die Bahntochter DB InfraGo die rechte Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf (hier trifft die rechte Rheinstrecke auf die Siegstrecke Köln – Siegen). Während der Generalsanierung der rund 160 km langen, stark befahrenen Verbindung bündelt die Bahn zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen sollen. 

Ersatzverkehr mit Bussen im Nahverkehr

Mit der Sanierung des Bahnkorridors gehen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einher. Damit Menschen und Güter während der Bauarbeiten an ihr Ziel kommen, hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Eisenbahn-Verkehrsunternehmen (EVU) und Ländern ein Verkehrskonzept erarbeitet, das am 22. Januar 2026 vorgestellt wurde. Dabei richtet die Bahn für Regionalzüge, die wegen der Bauarbeiten nicht fahren können, einen umfassenden Schienenersatzverkehr (SEV) mit modernen Bussen ein. Neun Buslinien bedienen alle Haltestellen und sind teilweise so eng getaktet, dass sich deutlich mehr Fahrmöglichkeiten ergeben. Hinzu kommen zwei Expresslinien zwischen Wiesbaden und Koblenz sowie zwischen Koblenz und Troisdorf. Für die Schülerverkehre sind zusätzliche Verstärkerfahrten geplant. Eingesetzt werden neuwertige und barrierefrei zugängliche Busse, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten, über WLAN sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. Die Busse sind im SEV-Verkehrspurpur lackiert und somit für die Reisenden leicht auszumachen. 

Anpassungen auf der linken Rheinstrecke

Während auf der rechten Rheinstrecke keine Züge fahren, soll auf der anderen Flussseite ein stabiles Grundangebot eingerichtet werden. Um mehr Kapazität für den Güterverkehr zu schaffen, fahren auf der linken Rheinstrecke auf einzelnen Relationen etwas weniger Züge. So entfallen die RB 23 zwischen Koblenz und Andernach und die RB 32 zwischen Boppard und Remagen. Daneben werden zahlreiche Güterzüge weiträumig umgeleitet, sodass es im Nahverkehr zu einzelnen Fahrplan-Änderungen unter anderem auf der Siegstrecke, der Main-Weser-Bahn und der Bahnstrecke Bebra – Kassel kommt.

Auch im IC- und ICE-Verkehr sind für die Züge Umleitungen und teilweise auch Ausfälle erforderlich. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Koblenz und Norddeich Mole starten und enden in Köln. Die ICE-Sprinter Bonn – Köln – Berlin entfallen auf dem gesamten Laufweg. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf. Die Fahrplandaten sind zum Teil bereits in den Auskunftsmedien eingepflegt. Insbesondere für den Ersatzbusverkehr erfolgt dies nach Abschluss der Feinplanung im Frühjahr 2026.

Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Auf der rechten Rheinstrecke wird die Bahn mehr als 80 km Gleise und 169 Weichen austauschen. Die alten Stellwerke werden durch neue elektronische Technik ersetzt. Weiterhin sollen jeweils acht Brücken und Stützwände erneuert und sieben Felshänge gesichert werden. Außerdem will die Bahn die 36 Bahnhöfe im Verlauf der Strecke modernisieren und zum Großteil barrierefrei ausbauen. Rechtzeitig zur Bundesgartenschau 2029, die im Mittelrheintal zwischen Wiesbaden und Neuwied stattfindet, soll so eine moderne Eisenbahn-Infrastruktur mit attraktiven Bahnhöfen geschaffen werden. Vorbereitende Arbeiten, darunter Kampfmittel-Sondierungen, Baugrund-Untersuchungen und die Herrichtung von Baustellen- und Logistikflächen, laufen bereits seit Sommer 2025. 

Text: DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Georg Wagner

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