
Anfang Oktober 2026 hat der SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland die Verkehre im „Dürener Stern“ an die Rurtalbahn GmbH vergeben. Die Leistungen umfassen den Betrieb auf den Linien Düren – Jülich Nord – Linnich (RB 21), Düren – Heimbach (Eifel; RB 23) und Düren – Zülpich – Euskirchen (RB 28).
Flexible Betriebskonzepte
Die drei Linien wurden erstmals gebündelt ausgeschrieben. Der neue Verkehrsvertrag wird bereits ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 für elf Jahre laufen und kann maximal dreimal um jeweils ein Jahr verlängert werden – je nachdem, wie der Fortschritt der bereits in der Vorplanung befindlichen Elektrifizierung der drei Verbindungen sein wird. Über die gesamte Laufzeit des Verkehrsvertrags sind in Summe fünf Betriebskonzepte vorgesehen. Diese sollen, in Abhängigkeit verschiedener Infrastruktur-Maßnahmen – hierzu gehört beispielsweise die Inbetriebnahme der Neubaustrecke über Linnich hinaus nach Baal –, sukzessive umgesetzt werden. Die Verkehrsleistungen im Dürener Stern umfassen je nach Betriebsphase zwischen 1,3 und 1,7 Mio. Zug-km jährlich.
Vorhandene Fahrzeuge werden modernisiert
Auf den drei Strecken kommen weiterhin die bewährten Regio-Shuttles der Baureihe 650 zum Einsatz. Die Dieseltriebwagen werden im Rahmen des nun vergebenen Verkehrsvertrags eine umfassende Modernisierung durchlaufen: Sie werden unter anderem neu lackiert und erhalten neue Sitzpolster. Ergänzt werden die Regio-Shuttles durch jüngere Triebzüge des Typs Coradia Lint 54 (Baureihe 622), deren Innenräume ebenfalls aufgefrischt werden.
Text: go.Rheinland/Rurtalbahn GmbH/red, Bild: Rurtalbahn GmbH


