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Infrastruktur

Stuttgart: Panoramabahn soll erhalten bleiben

Das Land Baden-Württemberg, die Region Stuttgart und die Stadt Stuttgart haben eine Vereinbarung für eine neue S-Bahn von Heimerdingen über die Panoramabahn nach Vaihingen beschlossen.

1. April 2026

Ein Zug steht an einem Bahnsteig.
Eine neue Tangentialverbindung über die Panoramabahn könnte den Verkehrsknoten Stuttgart entlasten – hier ein Blick in den Stuttgarter Hauptbahnhof.
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Das Land Baden-Württemberg, der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Zweckverband Strohgäubahn und die landeseigene SWEG Schienenwege GmbH haben eine Rahmenvereinbarung für eine neue S-Bahn-Linie von Heimerdingen über Korntal, Feuerbach und die Panoramabahn nach Stuttgart-Vaihingen unterzeichnet. Damit ist die Grundlage gelegt, die Panoramabahn – über die derzeit die Züge von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel) und Zürich verkehren – langfristig zu erhalten und gleichzeitig den Schienenverkehr in der Region Stuttgart auszubauen. 

Vereinbarung sichert Finanzierung der weiteren Planungen

Die Vereinbarung sichert die Finanzierung der weiteren Planungen (Leistungsphasen 1 und 2) für das gesamte Projekt und legt Zuständigkeiten sowie das weitere Vorgehen fest. Im Mittelpunkt steht die Durchbindung der Strohgäubahn Korntal – Heimerdingen über die Panoramabahn bis nach Vaihingen, die nach aktuellen Untersuchungen das wirtschaftlich tragfähigste Betriebskonzept darstellt. Damit entsteht eine neue Tangential-Verbindung zur Entlastung des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21. Das Projekt umfasst neben der Sanierung der Panoramabahn auch den Ausbau und die Elektrifizierung der Strohgäubahn für den S-Bahn-Betrieb, neue Haltestellen entlang der Panoramabahn sowie einen besseren Anschluss in Richtung Feuerbach. Die Planungen für zentrale Teilbereiche laufen bereits, weitere sollen nun zügig gestartet werden. 

Das Land und die Partner streben eine Förderung über das Gemeinde-Verkehrs-Finanzierungs-Gesetz (GVFG) an. Baden-Württemberg beteiligt sich an den Planungskosten und stellt auch für die spätere Umsetzung eine Kofinanzierung in Aussicht. Die neue Verbindung ist ein zentraler Baustein für den künftigen Eisenbahnknoten Stuttgart und bildet den Einstieg in ein erweitertes Nahverkehrsangebot mit zusätzlichen Verbindungen und Kapazitäten in der ganzen Region Stuttgart.

Panoramabahn dauerhaft erhalten

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Die Grünen) sagte am 31. März 2026 in Stuttgart: „Mit der Zustimmung der Regionalversammlung zur neuen S-Bahn-Linie von Heimerdingen nach Vaihingen liegt nun die letzte Gremienentscheidung für die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung vor. Damit können die Planungen für die neue Tangentiallinie starten.“ Das Projekt legt nach Hermanns Worten den Grundstein dafür, die Panoramabahn dauerhaft zu erhalten und neu in Richtung Feuerbach anzuschließen. Hermann: „Die direkte Verbindung der Strohgäubahn in die Landeshauptstadt sowie neue Haltestellen auf der Panoramabahn schaffen attraktive Verbindungen und erleichtern den Zugang zum S-Bahnverkehr in der Region.“ Die Linie Heimerdingen – Vaihingen sei eine neue Tangentialverbindung zur Entlastung des Tiefbahnhofs und habe zugleich eine Resilienzfunktion, wenn der Tiefbahnhof oder die S-Bahn-Stammstrecke blockiert seien. Der Verkehrsminister sagte abschließend: „Ziel des Landes ist es, den Schienenknoten Stuttgart bis 2040 mit dem so genannten Nahverkehrs-Dreieck mit direkten Verbindungen zwischen den Bahnhöfen Vaihingen, Feuerbach und Bad Cannstatt weiterzuentwickeln.“

Weitere Stimmen zum Projekt

Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagte: „Die geplante neue S-Bahn-Linie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Heimerdingen stärkt den ÖPNV in Stuttgart und in der Region enorm. Innerhalb der Landeshauptstadt sollen drei neue S-Bahn-Haltestellen in Stuttgart-West und Stuttgart-Nord entstehen.“ Dr. Alexander Lahl, Regionaldirektor Verband Region Stuttgart, hielt fest: „Eine neue S-Bahn-Linie über die Panoramabahn bis Vaihingen ist eine enorm wichtige Ergänzung und bietet zusätzlich zur Stammstrecke eine Linienführung durch die Stuttgarter Innenstadt. Mit der Anbindung bis Schwieberdingen und Heimerdingen könnten künftig noch viel mehr Menschen in der Region von der S-Bahn Stuttgart profitieren.“ Markus Remmel, Geschäftsführer der SWEG Schienenwege GmbH, erläuterte: „Die neue S-Bahn-Linie von Heimerdingen nach Stuttgart-Vaihingen wird im Zusammenspiel mit der Panoramabahn absehbar einen hohen verkehrlichen Nutzen für die Region Stuttgart entfalten. Als Teil des Landesverkehrsunternehmens SWEG übernehmen wir gerne Verantwortung in der Umsetzung dieses hochkomplexen Ausbauprojekts.“

Text: Verkehrsministerium Baden-Württemberg/red, Bild: Regionalverkehr

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