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Infrastruktur, Mobilität

Wiederinbetriebnahme Hamburg – Berlin offen

Wochenlanger Frost und Schnee beeinträchtigen den Baufortschritt bei der Sanierung des Bahnkorridors Hamburg – Berlin. Die Wiedereröffnung zum 30. April ist nicht mehr zu schaffen.

17. Februar 2026

Ein Signal zeigt freie Fahrt an.
Erst Mitte März soll feststehen, wann die Signale für die Züge zwischen Hamburg und Berlin wieder auf Grün stehen.
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Das seit sechs Wochen anhaltende Winterwetter im Norden und Osten Deutschlands mit erheblich mehr Frosttagen als üblich bremst den Baufortschritt bei der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin. Die DB InfraGO wird die Strecke deshalb nicht wie geplant zum 30. April 2026 wieder in Betrieb nehmen können.

Montage der Leit- und Sicherungstechnik liegt hinter dem Zeitplan

Wegen der dauerhaft niedrigen Temperaturen können seit Ende Dezember bestimmte Arbeiten technisch nicht durchgeführt werden. Da die Kabelkanäle vereist und teils zugefroren sind, können zum Beispiel Kabel für die Signal- und Stellwerkstechnik nicht wie geplant verlegt werden. Auf einigen Abschnitten der Strecke reicht der Bodenfrost bis in eine Tiefe von 70 cm. Auch Arbeiten an der Oberleitung und die Montage von Weichenantrieben sowie Signalanlagen sind seit Wochen witterungsbedingt nicht möglich. Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastruktur-Planung und -Projekte bei DB InfraGO, sagte am 16. Februar 2026: „Wir haben es hier in der Region mit dem stärksten Wintereinbruch seit mehr als 15 Jahren zu tun. Natürlich haben wir in unserem Zeitplan einen Puffer für die kalte Jahreszeit eingebaut, aber Dauerfrost und Schnee halten deutlich länger an als erwartet. Fakt ist, dass wir bei der Montage der Leit- und Sicherungstechnik aktuell hinter dem Zeitplan liegen. Gemeinsam mit unseren Baupartnern setzen wir in den nächsten Wochen alles daran, den Rückstand so gut wie möglich aufzuholen.“

Arbeiten müssen neu eingetaktet werden

Sobald der stark durchgefrorene Boden vollständig wieder aufgetaut ist, müssen die witterungsbedingt verschobenen Arbeiten neu eingetaktet werden. Das Personal auf der Baustelle wird deutlich verstärkt, sobald die Temperaturen die nächsten Schritte zulassen. Gemeinsam mit den Baupartnern erarbeitet die DB InfraGO bis zum 13. März 2026 ein Konzept für die Wiederinbetriebnahme. Ziel ist es, eine für Reisende und Güterverkehrs-Unternehmen gleichermaßen verträgliche Lösung zu finden. Dabei werden auch Wechselwirkungen mit den ab 1. Mai geplanten, umfangreichen Sanierungsarbeiten auf der Strecke Hamburg – Hannover berücksichtigt. Diese Maßnahmen müssten bei einer Anpassung des Zeitplans für die Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin ebenfalls neu eingetaktet werden, damit die Umleitungs-Konzepte für den Fern- und Güterverkehr zwischen den beiden größten deutschen Metropolen weiterhin funktionieren.

Text: DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

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