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Infrastruktur

Behoben: „Dresdens größter Dachschaden“

Am 17. November 2025 wurde das neue Hallendach des Dresdner Hauptbahnhofs feierlich eingeweiht. Die Bahntochter DB InfraGO konnte die Sanierung der Dachmembran pünktlich abschließen.

18. November 2025

Blick in eine Bahnhofshalle mit Zügen und Menschen.
Historische Halle, modernes Dach: Blick über die Bahnsteige des Dresdner Hauptbahnhofs.
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DB InfraGO hat nach mehr als drei Jahren Bauzeit die neue Dachmembran des Dresdner Hauptbahnhofs fristgerecht fertiggestellt. Nachdem Sicherungsnetze und Arbeitsplattformen über den Bahnsteigen entfernt wurden, zeigt sich der Bahnhof aus dem Jahr 1898 jetzt wieder in seiner architektonisch einzigartigen Pracht.

Sanierung kostete rund 50 Mio. Euro

Im Winter 2010/11 hatte das 2006 fertiggestellte Hallendach, eine europaweit einzigartige Membran-Konstruktion des Architekturbüros Foster + Partners, starke Schäden durch Eis und Schnee davongetragen. Die DB InfraGO begann deshalb 2022 mit der Erneuerung der 33.000 qm großen Dachmembran – eine Fläche, die rund ein Viertel größer ist als die Grünfläche des Dresdner Zwingers. Die Gesamtkosten für die Instandsetzung, die Bund, Freistaat Sachsen und die DB InfraGO tragen, belaufen sich auf rund 50 Mio. Euro. Damit das Dach künftig Schnee- und Eislasten tragen kann, wurden insgesamt 18 so genannte Skylights montiert. Dabei handelt es sich um Stahl-Glas-Abdeckungen, auf denen sich Schneeverwehungen und Eisbruch ablagern können, ohne die darunter liegenden Trichter für den Abfluss des Schmelz- und Regenwassers zu verstopfen. Jedes ist 11 m lang und über 7 t schwer. Ein Skylight kann eine Last von bis zu 33 t tragen. Der Bahnverkehr war durch die Sanierung, bis auf Bahnsteigänderungen, nicht betroffen.

Kommentare

„Pünktlich zum bald beginnenden Striezelmarkt und der anstehenden Weihnachtszeit sind wir winterfest“, freute sich Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe bei der DB InfraGO, am 17. November 2025. Ulrich Lange (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, sagte: „Die Dachkonstruktion des Dresdner Hauptbahnhofs steht wie kaum ein anderes Bauwerk für die Verbindung von Tradition und Moderne – allerdings auch für Dresdens größten Dachschaden. Der ist nun nicht nur beseitigt worden, man hat auch eine zukunfts- und vor allem wintersichere Lösung gefunden, die sich sehen lassen kann.“ Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, ergänzte: „Mein Dank allen an Bau und Finanzierung Beteiligten, vor allem, weil die Arbeiten bei laufendem Betrieb und enormen Kapazitäts-Herausforderungen gelangen.“

Text: DB AG/red, Bild: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

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