• Skip to primary navigation
  • Skip to main content
  • Skip to footer
Logo Regionalverkehr

Regionalverkehr

Die Fachzeitschrift für den Öffentlichen Personennahverkehr

  • Startseite
  • Inserate
  • Newsletter regioXpress
    • regioXpress anmelden
    • regioXpress abmelden
  • Probeheft
  • Abonnement
  • Geschenk-Abo
  • Kontakt
  • Technik
  • Infrastruktur
  • Mobilität
  • Messen

Messen, Technik

Škoda: Mehr als nur einzelne Fahrzeuge

Die Škoda Group zeigt auf der InnoTrans einen Querschnitt ihres Portfolios – von Akkuzügen und Straßenbahnen bis hin zu Batterie-Obussen, digitalen Technologien, Signaltechnik und Komponenten.

17. September 2026

Ein Triebzug fährt auf einer Strecke vor Bäumen entlang.
Auf der InnoTrans 2026 wird die jüngste Generation des batterie-elektrischen Triebzugs BEMU RegioPanter vorgestellt.

„Die InnoTrans ist der Treffpunkt der gesamten Welt des öffentlichen Verkehrs; hier wollen wir zeigen, dass die Škoda Group heute weit mehr als nur einzelne Fahrzeuge anbietet“, sagt Petr Novotný, CEO und Vorstandsvorsitzender der Škoda Group. Auf der InnoTrans in Berlin präsentiere man Lösungen, die längst keine Zukunftsvision mehr sind, sondern sich im täglichen Betrieb bewähren. 

Batteriezug der neuen Generation

Eines der wichtigsten Exponate der Škoda Group ist die neue Generation des batterie-elektrischen Zuges BEMU RegioPanter, der auf der InnoTrans seine Premiere feiert. Der Zug kombiniert den regulären elektrischen Betrieb unter Oberleitung mit dem Batteriebetrieb auf nicht elektrifizierten Strecken-Abschnitten. Dies ermöglicht die schnelle Einführung eines emissionsfreien Regionalverkehrs, ohne auf die vollständige Elektrifizierung einer Strecke warten zu müssen. Im Batteriebetrieb bietet das Fahrzeug eine Reichweite von mindestens 80 km und eine Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h; unter Oberleitung erreicht es bis zu 160 km/h. Derzeit sind sich mehr als 100 BEMU RegioPanter bestellt, in der Produktion oder bereits im Einsatz.

Straßenbahn ForCity Plus 52T

Auch die Straßenbahn Škoda ForCity Plus 52T wird auf der InnoTrans vorgestellt; sie absolviert bereits einen anspruchsvollen Alltagstest im Prager Straßenbahn-Netz. Das fünfteilige, durchgehend niederflurige Fahrzeug kombiniert voll- und teilschwenkbare Drehgestelle, eine hohe Kapazität sowie moderne digitale Technologien, darunter ein fortschrittliches Kollisions-Warnsystem auf Basis von LiDAR, Kameras und präziser Ortung. Das Konzept der 52T ist nicht auf Prag beschränkt – das Fahrzeug-Design lässt sich an die unterschiedlichen Anforderungen anderer europäischer Städte anpassen. Das von Škoda entwickelte Design wurde 2026 mit dem renommierten Red Dot Award ausgezeichnet.

Batterie-Oberleitungsbusse für Esslingen

In Berlin präsentiert Škoda einen der neuen Batterie-Oberleitungsbusse für Esslingen am Neckar – und bietet damit ein Beispiel für die komplette Umstellung des städtischen Nahverkehrs auf einen rein elektrischen Betrieb. Der Auftrag umfasst insgesamt 52 Fahrzeuge: zehn 12 m lange Škoda-32Tr-Obusse und 42 Gelenkbusse des Typs Škoda 33Tr (18 m). Die Fahrzeuge kombinieren den Betrieb unter der Oberleitung mit dem Antrieb über eine Traktionsbatterie und können bis zu 25 km abseits des Oberleitungsnetzes zurücklegen. Das Projekt markiert zudem symbolisch die Rückkehr der Škoda-Oberleitungsbusse auf den deutschen Markt.

Digitale Technologien

Digitale Technologien für den modernen ÖPNV, Automatisierung und Smart-City-Lösungen bilden einen wesentlichen Bestandteil des Messeauftritts. Škoda stellt Lösungen vor, die Fahrzeugdaten mit Flotten-Management, Diagnose und Wartung verknüpfen. Das Flotten-Management ermöglicht es Betreibern, Fahrzeug-Bewegungen zu planen und die Verfügbarkeit zu überwachen, während die vorausschauende Diagnose (Predictive Diagnostics) Betriebsdaten und KI nutzt, um potenzielle Störungen zu erkennen, bevor sie auftreten. Die visuelle Inspektion überprüft automatisch bestimmte Fahrzeugbereiche und identifiziert Schäden, Verformungen oder sonstige Unregelmäßigkeiten.

Ebenfalls im Fokus steht die Automatisierung des Betriebsablaufs. Das „Smart Depot“-Konzept integriert Technologien für das autonome Rangieren und Abstellen von Fahrzeugen, die Steuerung von Fahrzeug-Bewegungen, die Hindernis-Erkennung und -Reaktion im Betrieb sowie die automatisierte Durchfahrt durch eine Waschanlage.

Signaltechnik-Lösungen

Ein eigener Programmpunkt widmet sich „The Signalling Company“ – einem Unternehmen der Škoda Group –, das Weiterentwicklungen in der Signaltechnik für den Schienenverkehr vorstellen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die automatische Zugbeeinflussung (Automatic Train Protection) sowie die softwarebasierte Plattform „RailOS“, die eine Integration von ETCS gemeinsam mit nationalen Signalsystemen der Klasse B ermöglicht. Auf der InnoTrans wird zudem die Integration des deutschen PZB-Systems (Punktförmige Zugbeeinflussung) präsentiert, wodurch sich der Anwendungsbereich der Plattform auf 22 europäische Länder erweitert.

Komponenten-Technologien

Abgerundet wird der Škoda-Auftritt durch einen Einblick in die Bereiche Schlüssel-Komponenten und Batterie-Lösungen. Die Entwicklung und Fertigung eigener Komponenten – insbesondere von Traktionsantrieben, Batterien und Fahrmotoren – ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie ermöglicht es der Gruppe, ihre Expertise im Bereich Gesamtfahrzeuge mit Technologien für Antrieb, Steuerung, Batterien und weitere Systeme zu verknüpfen. Dieser Bereich wird auf der InnoTrans im Rahmen einer speziellen Produktpräsentation vorgestellt, die den Fokus auf die batterie-gestützten Antriebslösungen der Škoda Group legt.

Text: Škoda Group/red, Bild: Škoda Group

  • E-Mail 
  • teilen 
  • teilen 
  • teilen 

regioXpress: Der neue Regionalverkehr-Newsletter

Jeden Freitag die aktuellen Meldungen von Bahn und Bus – kostenfrei!
Jetzt anmelden!

Footer

Impressum
Datenschutz
Kontakt
Produktsicherheit

Copyright © 2026 · Regionalverkehr