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Mobilität

rebus: Vorreiter im emissionsfreien ÖPNV

Die 52 neuen Solaris-Wasserstoff-Busse der kommunalen rebus Regionalbus Rostock GmbH haben seit ihrer Inbetriebnahme mehr als 3 Mio. Fahrplan-km im Linienverkehr zurückgelegt.

22. Juni 2026

Zwei Personen stehen vor zwei Wasserstoffbussen.
rebus-Geschäftsführer Thomas Nienkerk (links) und Prokurist Marc Weinhauer freuen sich über die erfolgreiche Entwicklung ihrer Wasserstoff-Busflotte.
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Mit mehr als 3 Mio. emissionsfreien Fahrplan-km gehört rebus zu den Vorreitern des umweltfreundlichen ÖPNV in Deutschland. Zudem blickt das kommunale Verkehrsunternehmen aus dem Landkreis Rostock auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück – mit steigenden Fahrgastzahlen, wachsender Nachfrage und positiver Gesamtentwicklung.

Einstieg in die Antriebswende erfolgreich gemeistert

Mit der Auslieferung von 52 Wasserstoff-Bussen Ende 2024 begann für rebus eine neue Ära. Noch nie zuvor hatte das Unternehmen innerhalb so kurzer Zeit eine derart große Zahl neuer Fahrzeuge in Betrieb genommen. Werkstätten mussten angepasst, Mitarbeitende geschult, technische Systeme integriert und umfangreiche Testfahrten durchgeführt werden. Bis zum 31. Mai 2026 legten die Wasserstoff-Busse insgesamt 3.013.504 Fahrplan-km zurück. Bereits im Jahr 2025 entfielen 1.854.516 Fahrplan-km auf die neue Flotte – damit wurden rund 20 % der Omnibus-Leistungen von rebus mit Wasserstoff-Antrieb erbracht. Besonders erfreulich: Reichweite, Einsatzzeiten und Zuverlässigkeit entwickelten sich im täglichen Betrieb sogar besser als ursprünglich erwartet. Auch der Wasserstoff-Verbrauch liegt unter den Angaben des Herstellers Solaris Bus & Coach. Technisch zeigen sich die Fahrzeuge dabei ähnlich stabil wie moderne Dieselbusse. „Natürlich bringt jede neue Technologie Herausforderungen mit sich. Aber dafür, dass wir auf einen Schlag rund ein Viertel unserer Busflotte erneuert haben, verlief die Umstellung erstaunlich reibungslos“, sagte rebus-Geschäftsführer Thomas Nienkerk am 19. Juni 2026.

2,8 Mio. Kilogramm CO₂ eingespart

Auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen. Auf Grundlage der bisherigen Gesamtfahrleistung konnten bereits rund 1,07 Mio. Liter Diesel eingespart werden. Das entspricht einer Vermeidung von etwa 2,8 Mio. Kilogramm Kohlendioxid. Gleichzeitig haben sich die beiden Wasserstoff-Tankstellen in Güstrow und Bad Doberan im täglichen Betrieb bewährt. An beiden Standorten wird jeden Tag eine Tonne Wasserstoff vertankt – ein Wert, der auch im europäischen Vergleich vorne liegt.

Spürbare Steigerung der Fahrgastzahlen

Nicht nur die Wasserstoff-Busflotte entwickelte sich erfolgreich. Auch insgesamt blickt rebus auf eines der erfolgreichsten Jahre seiner Unternehmensgeschichte zurück. Erstmals wurden 2025 mehr als 7,5 Mio. Fahrgäste innerhalb eines Jahres befördert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von rund 15 %. Im Vergleich zu 2019, dem besten Jahr vor Corona, liegt das Plus bei rebus sogar bei 40 %, während andernorts das Vor-Corona-Niveau gerade erst wieder erreicht wird. Gründe dafür sind unter anderem die kontinuierliche Angebotsausweitung im Landkreis Rostock sowie die hohe Nachfrage nach dem Deutschland-Ticket. 

Mit der wachsenden Nachfrage entwickelte sich auch das Unternehmen weiter: Heute beschäftigt rebus mehr als 400 Mitarbeitende. Über 200 Busse sowie 21 Rufbusse und ein wachsendes Team sorgen täglich für Mobilität im Landkreis Rostock.

Ausbau der Wasserstoff-Busflotte bleibt Ziel

Auch in den kommenden Jahren will rebus den eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Im Fokus stehen die Stabilisierung des erreichten Wachstums, die weitere Digitalisierung von Ticket- und Informations-Ssystemen sowie der schrittweise Ausbau der Wasserstoff-Flotte. Langfristig soll der Anteil alternativer Antriebe weiter steigen. Dafür sind zusätzliche Wasserstoffbusse ebenso denkbar wie eine weitere Stärkung der notwendigen Infrastruktur in der Region – perspektivisch wäre beispielsweise auch eine Wasserstoff-Tankstelle in Rostock wünschenswert. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum funktionieren kann. Wir werden diesen Weg weitergehen“, so Geschäftsführer Nienkerk abschließend.

Text: rebus/red, Bild: rebus/Nicole Zeise

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