Der Aufsichtsrat des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) hat am 26. Juni 2024 die aktuellen Probleme der Schienen-Infrastruktur sowie der Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Züge thematisiert und eine Zwischenbilanz zum Deutschland-Ticket gezogen.
Almetalbahn: Reaktivierung (un)möglich
Der Nutzen einer Reaktivierung der Strecke von Brilon Stadt nach Paderborn würde die Kosten übersteigen – so das positive Ergebnis einer Machbarkeitsstudie. Die Wiederinbetriebnahme dürfte aber schon am fehlenden Geld für die weiteren Planungen scheitern.
NWL: Zugangebot soll stabilisiert werden
Der SPNV-Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) will die Leistungsausfälle bei der Eurobahn in Westfalen-Lippe begrenzen. Hierbei wird auch über eine Übernahme des Verkehrsunternehmens nachgedacht.
Deutschland-Ticket: Licht und Schatten
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) zog am 25. April 2024 ein Fazit zu einem Jahr Deutschland-Ticket: Auf der Nachfrageseite ist die Flatrate für den deutschlandweiten ÖPNV ein Erfolg, auf der Einnahmeseite nicht.
VDV fordert Regio-Infrafonds
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert in einem Positionspapier den Bund dazu auf, auch für eine ausreichende Finanzierung der Infrastruktur von nicht-bundeigenen Bahnen (NE-Bahnen) zu sorgen.
Schiene massiv unterfinanziert
Mehrere Wirtschafts-, Wohlfahrts- und Klimaverbände sowie die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) kritisieren die Haushaltskürzungen bei der Schiene: Diese gefährden sowohl die Klimaziele als auch die Mobilitätswende in Deutschland.
VRR: Drohen Kürzungen im SPNV?
Kommunen, Verbünde und Verkehrsunternehmen fordern vom Bund mehr Geld für den ÖPNV auf Schiene und Straße, da auch die Bestandsverkehre unterfinanziert sind. Eine Ausweitung des Angebots ist mit den bisher vorgesehenen Mitteln nicht realisierbar.







